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Besuch von der Verbraucherzentrale in der Klasse EG 11/1 PDF Drucken

Workshop „Klimabewusste Ernährung“: stimmt wirklich alles, was die Verpackung sagt?


Am 23. November hatte die Klasse EG 11/1 Besuch von der Verbraucherzentrale. Unser Thema: Wie können wir mit unserem Essverhalten dazu beitragen, die Umweltproblematik positiv zu beeinflussen. Eigentlich sollte das doch ganz leicht sein, schauen wir doch einfach auf die Verpackung und wenn darauf steht, dass es nachhaltig hergestellt wurde, dann haben wir schon etwas für die Umwelt getan. Oder? Man sollte meinen ja, aber Frau Schwörer eine Mitarbeiterin der Verbraucherzentrale Stuttgart erklärte uns, warum das eben nicht so ist. Das Wort „nachhaltig“ ist nicht genau definiert, anders als die für Lebensmittel geschützte Vorsilbe „Bio“, deshalb ist es rechtlich nicht verboten auf die Verpackung zu schreiben, das es nachhaltig hergestellt ist.

 

 

Nachdem Frau Schwörer uns aufgeklärt hatte, was die Verbraucherzentrale überhaupt macht, sollten wir mithilfe von Lexikonkarten versuchen, Fragen zu beantworten wie z.B. welche Treibhausgase in der Landwirtschaft entstehen und wie sie entstehen. Die aufgebauten Stationen auf den Tischen haben schon am Anfang unser Interesse geweckt. Eine der interessantesten Stationen war „Tierische und Pflanzliche Lebensmittel“. Dort waren zwei Bilder zu sehen. Das eine zeigte einen Teller, der bis zum Rand mit Gemüse gefüllt war und auf dem anderen Teller waren ein kleines Stück Fleisch und eine geschnittene Kartoffel zu sehen. Bei der Frage, für welches Gericht mehr Treibhausgase freigesetzt worden sind, war die Antwort „Der Teller mit dem Fleisch“ für einige ein wenig überraschend, da auf diesem Teller ja nicht viel drauf war. Doch allein durch dieses kleine Stück Fleisch wurden sehr viel mehr Treibhausgase freigesetzt als durch das ganze Gemüse. Eine weitere Station unterstrich noch einmal die Erklärung von Frau Schwörer, dass man sich nicht immer sicher sein kann, dass das, was auf der Verpackung steht, auch wirklich wahr ist. Als Beispiel nahm eine Gruppe eine Wurstverpackung, auf der „CO2-neutral hergestellt“ stand. Jedoch fand die Gruppe heraus, dass eben jenes nicht wirklich der Fall sein kann, da allein schon der Transport der Tiere, die Herstellung und Verarbeitung deren Nahrung sowie der Fakt, das die Tiere einiges an Methan ausstoßen, gegen diese Aussage sprechen. Methan ist ein Treibhausgas, das etwa 25 x wirksamer als CO2 ist.


Zum Abschluss haben wir mit dem neu erlangten Wissen noch ein kleines Quiz gemacht und dann waren die zwei Stunden auch schon vorbei.

Für uns waren einige Dinge dabei, die wir noch nicht wussten und wir fanden es sehr interessant. In der heutigen Zeit sollte man sich immer mehr mit diesem Thema auseinander setzen.

Maite Rudolph, Gina Sabatelli (EG 11/1)

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 09. Dezember 2018 um 14:38 Uhr