Erfolg bei „Jugend forscht“ – 2 Platzierungen im Regionalwettbewerb

Vergangenen Freitag waren drei Nachwuchsforschende unseres biotechnologischen und ernährungswissenschaftlichen Gymnasiums mit ihren Forschungsergebnissen beim Regionalwettbewerb in Künzelsau am Start.

Helena Schädel trat mit Untersuchungsergebnissen zu Auswirkungen von Nanopartikeln (in Form von Titandioxid und Polyamid) auf den Schleimpilz Physarum polycephalum an. Mit viel Ausdauer leistete Helena einen spannenden Beitrag zur Diskussion über mögliche ökologische und gesundheitliche Risiken beim Einsatz von Nanopartikeln etwa in Lebens- und Arzneimitteln oder Kosmetikprodukten. Ein top aktuelles Thema!

Felix Bühl interessiert sich als Hobby-Imker für Anwendungen von Propolis, einem sehr wertvollen Naturprodukt aus Baumharz, Pollen, Wachs und Enzymen, mit welchem Bienen ihren Stock desinfizieren und abdichten. Aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften werden Propolispräparate als Naturheilmittel eingenommen. Da Propolis auch antimikrobielle Wirkungen besitzt, stellt sich die Frage, wie sich Propolis auf die Darmflora auswirkt, welche durch unseren heutigen Lebensstil häufig gestört ist. Felix präzise und sorgfältige Arbeit wurde mit dem 3. Platz in der Sparte Biologie ausgezeichnet – ein starkes Ergebnis!

Armin Bakhtiyari trat bereits das dritte Jahr bei Jugend forscht an.
Inhaltlich blieb er seinem Thema treu, verfeinerte aber von Jahr zu Jahr die Untersuchungsmethoden und präsentierte so erneut eine außerordentlich überzeugende Arbeit zu Unterschieden zwischen ökologisch und konventionell bewirtschafteten Böden. Diesmal richtete er den Fokus auf Erreger von Pflanzenkrankheiten – mit durchschlagendem Erfolg: Platz 1 in der Sparte Biologie! Damit qualifizierte sich Armin für den Landeswettbewerb im März in Aalen. Hervorragend. Viel Glück und Erfolg dort!

Wir gratulieren unseren drei „Jufos“ herzlich zu dieser großartigen Leistung und freuen uns über so viel wissenschaftliche Begeisterung.

Die CHS kooperiert im Seminarkurs „Jugend forscht“ eng mit der Experimenta. Daher geht ein besonderer Dank an das dortige Jugendforschungszentrum - für das hervorragende Laborangebot und insbesondere an Dr. Robert Friedrich für die engagierte und intensive Betreuung.

Tags: Jugend forscht, Nachhaltigkeit

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