Rückblick: Der Literatur- und Theater-Kurs im Theater Heilbronn

„Wer wollen wir gewesen sein?", dies ist nicht nur eine Frage, mit der sich viele in unserem Alter, zwischen 16 und 19, auseinandersetzen, sondern war auch die Frage, die unseren Literatur- und Theater- Kurs im Schuljahr 2024/2025 begleitet hat. Zu dieser Thematik haben wir ein Stück geschrieben und entwickelt.

Unser Theaterstück „Mandala“ setzt sich aus drei verschiedenen kleineren Stücken zusammen, die wir jeweils in Kleingruppen erstellten und probten. Dabei geht es um Macht, Liebe und Freundschaft und die Entscheidungen, die uns zu dem machen, was wir sind.

Unser Stück führten wir schließlich im Rahmen des „Crash-Boom-Boxx“- Festivals im Theater Heilbronn auf.

Die Arbeit, die wir das Schuljahr über in dieses Stück gesteckt haben, hat sich vollkommen gelohnt, da die Erfahrung im Theater aufzutreten für uns als Kurs eine riesige Bereicherung und ein besonderer Erfolg war.

Im Rahmen des Festivals durften wir, zusammen mit anderen Schulen aller Altersklassen, verschiedene Workshops besuchen. Diese wurden von Schauspielerlnnen und Mitarbeiterlnnen des Jungen Theaters Heilbronn geleitet. Dabei konnten wir in den Bereichen Schauspiel, dramaturgisches Schreiben und Szenengestaltung viel lernen und ausprobieren. Für unseren Kurs war der Auftritt und die Zeit im Theater ein schöner und eindrucksvoller Höhepunkt des Schuljahres.

 

Wandertag 2025: Karlsruhe

Zum Schuljahresstart hieß es für alle 11er und 13er: Raus aus dem Klassenzimmer und ab auf Wanderschaft! Jede Klasse suchte sich dabei ihr ganz eigenes Ziel aus.

Unsere BTG13/2 zog es ins Naturkundemuseum nach Karlsruhe – und dort gab’s jede Menge Spannendes zu entdecken. Hier ein paar Eindrücke von unserem Tag:

Abschied in den Ruhestand

Eva Maria Baumgartner

Die Abteilungsleiterin der Agrarabteilung geht in den Ruhestand.  Sie begann im Schuljahr 1988/89 als Referendariat an der CHS, war dann Studienassessorin mit Abordnung nach Schwäbisch Hall. Danach nur noch an der CHS mit Biologie und Gartenbau in alle Lehrjahren. Sie übernahm dann die Betreuung der Landesfachklasse Obstbau Bayern und Baden Württemberg. Auch die Betreuung von Referendar:innen übernahm sie als Mentorin in Biologie und Gartenbau, vor allem in den Anfangsjahren.

Neben dem Unterricht war sie beteiligt am Comenius Projekt nach Dänemark mit Schüleraustausch und dem Besuch von Finnischen Schulen und der Partnerschule in Oulu. Daraus entstand das Engagement für das OES-Projekt: Gestaltung der Lernumgebung und Innenhofbepflanzung. Deshalb gibt es jetzt auch die beiden Sitzgruppen im Agrarbereich.

Nach der Kinderpause begann dann auch die Arbeit für den Landesfachausschuss zur Auswahl der Prüfungsaufgaben im Gartenbau.

Im Schuljahr 2019 /2020 übernahm sie die Abteilungsleitung im Agrarbereich.

 

Berthold Doser

 

Nach der Berufsausbildung zum Gärtnermeister im Zierpflanzenbau und Gemüsebau folgte das Studium in Weihenstephan mit dem Abschluss Dipl.-Ing. Gartenbau. Nach dem Berufsstart bei der Bioland-Gärtnerei Friedrichshof als Betriebsleiter und Ausbilder kam er dann an die CHS als Technischer Lehrer Gartenbau

Hier unterrichtete er Textverarbeitung/Computeranwendungen in der Berufsvorbereitung und im Agrarbereich, Berufspraktische Kompetenz (Gartenbau) im Bereich der Berufsvorbereitung und Praktische Fachkunde im und ums Gewächshaus in allen gärtnerischen Fachsparten.

Wir wünschen beiden alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.

Die Erzieher:innen kommen

Bei einem feierlichen Abschiedsfest wurden 4 Klassen nach den erfolgreich bestandenen Prüfungen in die Praxis entlassen. Ein buntes Programm, von den Auszubildenden und den Lehrer:innen, vorallem Frau Ostertag-Weller mit der musikalischen Untermalung, gestaltet. Die Oberkurse beginnen im September ihr Berufspraktikum und die Pia Absolvent:innen starten als staatlich anerkannte Erzieher:innen in den Kitas. 

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Millionenstadt, moderne Hochhäuser und winzige Straßenshops auf dem Kreisverkehr. Riesige Shoppingmalls und Slumareas, wildes Verkehrschaos und Ruhepause am Straßenrand und all das auf engstem Raum. Die Vielfalt ist auf den ersten Blick kaum zu erfassen. Dann Mittagessen im ICIPE, ein großes internationales Forschungsinstitut für ökologische  Schädlingsbekämpfung in Medizin und Landwirtschaft. In der Kantine trifft man erneut auf Vielfalt. Vielfalt an Menschen aus allen Kontinenten, die gemeinsam an den drängendsten Zukunftsfragen arbeiten. Ernährungssicherheit, Biodiversität, Gesundheit. In den Laboren des ICIPE treffen wir auf Forschende, die mit viel Herzblut von ihrer Arbeit erzählen. Verstärkt durch die Klimakrise verbreiten sich Insekten, die ganze Ernten vernichten können über den Globus. Pilze, Parasiten und Bakterien können nachhaltig dabei helfen, diese Insekten zu reduzieren. Insekten können aber auch genutzt werden, um proteinreiche Nahrung für Nutztiere und den Menschen zu erzeugen. Sojaanabau und Rinderzucht auf Regenwaldflächen und die Überfischung der Meere für Fischmehl in der Tiermast werden damit in naher Zukunft möglicherweise durch diese Forschung überflüssig. Bei Gesprächen nach dem Abendessen wird schnell klar: Das Bild, das wir, aus Europa kommend, von Kenya haben wird schnell von der Realität hier durch ein neues Bild ersetzt. Ein neues Bild das wesentlich facettenreicher ist, als das alte.